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Stand: 17.07.2016

Freizeit

Generationen im Dialog

Spiel und Spaß, Jung und Alt

ein Mädchen und ein Junge mit zwei Luftballons
KNA / Oppitz

Eine Woche lang war bei der Spielewoche für Ferienkinder im Garten des Caritas Alten- und Pflegeheims St. Michael in Mainburg wieder Lachen, Spaß und beste Unterhaltung angesagt. Im Hüttendorf wurde gehämmert und gesägt, was das Zeug hielt. Am 9. August fand die große Abschlussveranstaltung statt.

Immer in den Ferien organisieren Katharina Ettenhuber und ihr Team von der Abteilung "Spielwoche" im Pfarrgemeinderat diese fünf Tage Unterhaltung und Betreuung der Mainburger Kinder. In diesem Jahr waren im Durchschnitt täglich 250 erwartungsvolle Kinder zwischen sechs und 14 Jahren gekommen, und 40 Betreuer kümmerten sich um die einzelnen Stationen, um Essen, Trinken und Trost, wenn es mal ein kleines Malheur gab.
Teebeutelwerfen und Improtheater

Nach fünf Tagen Spiel und Spaß endete die Spielwoche bei hochsommerlichen Temperaturen. Vor dem Alternheim gab es eine bunte Abschlussveranstaltung, die vor Ideen nur so sprühte. Katharina Ettenhuber konnte dazu auch zahlreiche Eltern, Heimleiterin Tanja Wocheslander, Hauswirtschafterin Kathi Lang, Küchenchef Andreas Pirkl, Hausmeister Josef Reitmeier, die Damen und Herren vom Seniorenheim und vor allem Bürgermeister Josef Reiser begrüßen.

Johannes Ettenhuber, der in die Fußstapfen seiner Mutter tritt und die Spielwoche künftig leiten wird, übernahm schon einmal die Gestaltung des Nachmittags und sorgte mit seinen Moderatorenkollegen für viel Spaß. Die erste Aufgabe  für ausgewählte Betreuer, Eltern und Kinder lautete: Teebeutelwerfen. Mit viel Geschick musste ein nasser Teebeutel mit dem Mund möglichst weit geworfen werden. Der nächste Programmpunkt gestaltete sich noch kniffliger. Nur mit Pusten sollte eine hauchdünne Feder in der Luft gehalten werden, und die Damen und Kinder mühten sich redlich ab.  
Eine Riesengaudi im Altenheim

Improvisationstalent war beim nächsten Spiel gefragt. Das Betreuerteam hatte sich ein ungewöhnliches Märchen ausgedacht. Eine Erzählerin las den Text über Rumpelstilzchen, Hexe, Wolf, Prinzessin und einer "fetten Party" vor, und die Akteure auf der Bühne mussten das Gehörte dann mit einer gehörigen Portion Fantasie auf die Bühne bringen. Dabei hatten nicht nur die Zuschauer ihren Spaß, sondern auch die Schauspieler.

Es folgte das "Galgentrinken" mit einem selbst gebauten Galgen, der auf den Rücken geschnürt wurde und bei dem man mittels Fädenziehen an die kühle Köstlichkeit kommen konnte. In den meisten Fällen blieb es allerdings beim Versuch, und das kostbare Nass landete nicht selten auf der  Kleidung. Andreas Pirkl und Josef Reitmeier waren dafür auserkoren. Das Publikum hatte viel Spaß dabei.
Der Bürgermeister als Handballer

Im letzten Spiel wurde Bürgermeister Reiser mit einem Vater und zwei Jungs als "Handballer" eingesetzt. Sie sollten in ein Tor treffen. Der Torwart musste sein besonderes Können zeigen, indem er rücklings zum kommenden Ball stand, nur mit einem Spiegel das Geschehen hinter ihm verfolgen konnte und Tore möglichst verhindern sollte. Der Höhepunkt war, als mit Wasser gefüllte Luftballons auf das Tor flogen.

Es erfolgte auch die Siegerehrung unter den Hüttenbauern "Wunderbar", "Fetter Bunker" und "Holledauer Hüttenbauer", die den ersten Platz holten. Alle Bauherren durften auf die Bühne und nahmen ihre Preise entgegen. Katharina Ettenhuber sagte am Ende "Danke" für den Zuschuss der Stadt sowie für 22 Jahre Spielwoche auf dem Gelände des Seniorenheims und überreichte kleine Laubsägearbeiten an die Bewohner. Das ganze Haus hatte das Spielwochenteam immer tatkräftig unterstützt. Die Bewohner waren sogar oft gekommen und haben sich bei den Kindern umgesehen.

Umgekehrt lobte die Heimleiterin die "tolle Aktion" und vor allem, dass alle Betreuer ihre Aufgabe ehrenamtlich übernehmen. Johannes Ettenhuber schloss die Veranstaltung mit einem großen Dank an das gesamte Team, das dieses großartige und vielfältige Programm teilweise seit 28 Jahren vorbereitet und durchführt, an die Eltern, die ihre Kinder dem Team anvertrauen, und dem Seniorenheim, das die Spielwoche immer mit offenen Armen aufnimmt. Ein großer Dank wurde ganz laut auch zu den Nachbarn und Anwohnern gerufen, die eine Woche nicht immer leise Kinderstimmen, Lachen und vor allem Hämmern mit viel Geduld ertragen hatten.

(Text: Isabella Gossens)

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